Demenzfreundliches Rohrbach

Eine Website für den Umgang mit Demenzkranken Menschen

Diagnose & Früherkennung

Nicht jede Gedächtnisstörung bzw. kognitive Veränderung ist eine Demenz. Dauert die Symptomatik jedoch über einen längeren Zeitraum an, bzw. ist die Veränderung auch für Dritte erkennbar, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen.

Eine Demenzerkrankung ist nach wie vor unheilbar. Mittlerweile gibt es aber zahlreiche Behandlungsmethoden, welche den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können. Vor allem in frühen Stadien der Erkrankung angesetzte Therapien können beachtliche Erfolge erzielen und das Fortschreiten der Erkrankung verzögern.

Neben der medizinischen Behandlung durch Antidementiva können vor allem verschiedene nicht-pharmakologische Behandlungsmethoden ( z. B. psychosoziale Begleitungs-programme) das Leben der Betroffenen, aber auch der Angehörigen positiv beeinflussen.

Nachstehend sind die wichtigsten Untersuchungsschritte zur Abklärung einer dementiellen Erkrankung aufgelistet.

– Krankengeschichte
– Krankengeschichte von einem nahen Angehörigen
– Medikamente
– Medizinische Untersuchung
– Neurologische Untersuchung
– Psychopathologische Untersuchung
– Neuropsychologische Testung
– Laboruntersuchung
– Elektrokardiogramm
– Elektroenzephalogramm
– Bildgebende Verfahren (CT, MRT, SPECT)

Demenz ist eine Familienkrankheit

Demenz ist eine Erkrankung welche einen großen Einfluss auf das gesamte Familiensystem hat. Vor allem in fortgeschrittenen Stadien sind die Betroffenen auf Unterstützung (meist durch ihre Angehörigen) angewiesen.

Nicht nur der Gedächtnisverlust, sondern vor allem die häufig auftretenden psychischen Begleiterscheinungen einer Demenz sind für die Angehörigen nicht selten eine große Belastung.

Um diese Belastung so gering wie möglich zu halten, bzw. die Angehörigen bestmöglich zu unterstützen, hat der Sozialhilfeverband Rohrbach eine Demenzberatungsstelle* installiert, bei der die Betroffenen Rat und Hilfe finden.

Demenzberatungsstelle Rohrbach

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